DAB Pilsener

 

Mal sagen: schlichtes, ausgedientes Etikett. So´n Plattenbaufummel haut niemanden mehr um. Wie wäre es mit einer Altbausanierung?

Geruch: säuerlich, diffus. Schöner Gelbton des Pilses, ganz leicht heller als der Durchschnitt, untermalt von sichtbarer Kohlensäure der schnell und langsam aufsteigenden Art. Kräftige Blume, die steifer könnte (aber so OK ist!) und sich doch überdurchschnittlich hält. Hat was von Badeschaum, durchschnittlich cremig und den Hang zum Grobporigen (vereinzelt).

Nun ja, der Antrunk ist sehr getreidig und durchaus würzig mit säuerlicher Unternote, prickelnd am Gaumen und auf der Zunge, dadurch wird Frischegeschmack erzeugt. Im Mittelteil noch etwas säuerlicher mit würzigem, hopfigerem Unterton. Der Abgang ist dann doch wieder etwas getreidiger und sauerteigartig, deutliche Herbe im Übergang zum Finish. Diffuser Nachhall nach Getreideartigem. Gut trinkbar trotz des Eigengeschmacks, dadurch jedoch einzigartig. Harmonisch abgestimmt dazu, das Pils muss halt so sein.

 

Bilder (anklicken öffnet ein Riesenbild!):

 

Test (c)12.06.2006 by Der Bierfürst